Interview vom 26.01.2011
| Interview mit Stefan Schwörer mit freundlicher Genehmigungvon www.rtm-sport.de. Das Gespräch führte Markus Sosnowski |
Interview mit Stefan Schwörer 7.02.10
Vor sieben Jahren hat Stephan Schwörer den MHB-Stumm-Cup ins Leben gerufen - und seither viel Freude gemacht und viele Freunde gewonnen.
Herr Schwörer, können Sie auf zwei erfolgreiche Turnierwochenenden zurückblicken?
"Das kann man so sagen. Es hat alles bestens funktioniert. Die Resonanz war wieder sehr, sehr positiv. Alle Vereine, die hier waren, wollen wieder kommen."
Warum wurde der MHB-Stumm-Cup eigentlich ins Leben gerufen?
"Vor einigen Jahren wollten wir bei der TSG Münsingen ein Jugend-Hallenturnier, das es früher einmal gegeben hatte, neu beleben. Wir wollten auch, dass es überregional bekannt wird und etwas Besonderes ist. Deshalb haben wir zum Beispiel mit der Rundumbande begonnen. Von Anfang an war auch das Ziel, große Vereine dabei zu haben."
Damals war aber wohl nicht abzusehen, dass es ein so außerordentlich gut besetztes Turnier wird?
"Nein. Im ersten Jahr hatten wir den VfB Stuttgart und den 1. FC Nürnberg dabei. Die fanden das Konzept aber sofort gut und haben gesagt, dass wir unbedingt weitermachen sollen. Wir haben dann alle Bundesligaklubs angeschrieben und sie eingeladen. Und schnell herumgesprochen hat sich unser Turnier auch."
Gibt es einen bestimmten Verein, den sie gerne mal nach Münsingen holen würden?
"Oh, da gibt es viele, zum Beispiel in Spanien oder Italien. Aber bei den spanischen und italienischen Vereinen gibt es das Problem, dass die nicht in der Halle spielen. Wir haben auch Kontakte nach Rio de Janeiro. Eine brasilianische Mannschaft in Münsingen, das ist mein persönlicher Traum. Es fehlt uns nur ein Sponsor."
Was motiviert Sie denn, diesen großen Aufwand zu betreiben?
"Es geht darum, den Kindern ein großes Erlebnis zu bieten, denen, die spielen, aber auch denen aus der Region und natürlich denen aus Münsingen. Wir hören immer wieder, dass es hier herzlich zugeht und man uns anmerkt, dass es uns selbst auch Spaß macht. Auch die regionalen Vereine sind sich näher gekommen. Da ist eine tolle Gemeinschaft gewachsen. "
Da sind auch sicher Beziehungen entstanden, die über das Turnierwochenende hinausreichen?
"Natürlich. Gladbachs Sportdirektor Max Eberl hat uns wieder eingeladen, aber auch nach Wien gehen wir immer wieder gern. Als ich dort beim EM-Finale ins Stadion gekommen bin, haben wir auch dort Bekannte getroffen. Es ist unglaublich."
Quelle: SWP-online vom 8.02.10